2015 erfolgreiche Volksinitiative – bestätigte Zahlen durch das BVerwG im Jahr 2017 und klarer Appell an Berlin – 2020 sensationell deutliche Entscheidung des BVerfG, die absichtliche Verfassungswidrigkeit wird hervorgehoben – 2025 richtungsweisende Entscheidung des BVerfG, überaus mahnende Worte, und 2026 keinerlei Umsetzungswillen des Berliner Senats erkennbar – im Gegenteil: Erneut sind deutliche Verstöße gegen alle Vorgaben geplant. Was für ein Paradebeispiel für Rechtschaffenheit und Rechtstreue zeigt Berlin gerade im Vergleich zu Brandenburg?
(André Grashof, 27.08.2026, Initiator der Volksinitiative, Aktionsbündnis berliner-besoldung.de)

Bestätigung aus dem Süden: Unsere 500-Euro-Vollkasko wird Realität

Als wir vor wenigen Tagen unsere Master-Checkliste veröffentlicht und die 500-Euro-Vollkasko ins Spiel gebracht haben, fragten sich einige: Braucht es das wirklich? Ist das nicht zu weit gedacht?

Jetzt reicht ein Blick nach Bayern (LINK), und die Realität holt genau das ein, was wir hier als Blaupause vorgelegt haben: Über 60.000 Beamtinnen und Beamte bekommen dort derzeit ablehnende Widerspruchsbescheide zugestellt. Die Gewerkschaften winken bei dieser schieren Masse ab – ein individueller Verbandsrechtsschutz für jeden Einzelfall ist schlicht nicht leistbar.

Plötzlich steht bundesweit genau das schwarz auf weiß in den Medien, was wir euch vor Tagen auf den Schreibtisch gelegt haben:

  1. Kein Verband trägt die Masse: Wer darauf vertraut, dass andere die Kohlen aus dem Feuer holen, steht im Regen. Die Gewerkschaften führen Musterklagen, aber gegen den eigenen Ablehnungsbescheid muss jeder selbst antreten.

  2. Die 500 Euro Gerichtskostenvorschuss: Wer seine Nachzahlungsansprüche sichern will, muss genau die rund 500 Euro in die Hand nehmen, die wir als Vollkasko-Rücklage empfohlen haben.

  3. Klage einreichen, Ruhen beantragen: Vor dem Verwaltungsgericht herrscht kein Anwaltszwang. Klage fristgerecht binnen eines Monats raus, Ruhen des Verfahrens beantragen, Gerichtskostenvorschuss überweisen – und der Anspruch ist zukunftssicher eingefroren, ohne weitere Kosten zu verursachen.

In Bayern versuchen sie sich gerade mit dem faulen Zauber des „fiktiven Partnereinkommens“ vor einer amtsangemessenen Grundtabelle zu drücken. In Berlin plant die Politik ganz ähnliche Nebelkerzen mit aufgeblasenen Zuschlägen.

Dass unsere Strategie der 500-Euro-Vollkasko jetzt eins zu eins durch die Ereignisse in Bayern bestätigt wird, zeigt: Wir lagen goldrichtig.

Wartet nicht, bis der Berliner Senat seine Bescheide rausschickt. Richtet euch das Tagesgeldkonto ein, reserviert die 500 Euro. Die Praxis gibt uns recht – wer sein Recht absichern will, muss vorbereitet sein.

2 Kommentare zu „Bestätigung aus dem Süden: Unsere 500-Euro-Vollkasko wird Realität“

  1. Austritt aus der Gewerkschaft und das Geld in eine eigene Klage investieren…. Punkt !!! Nebenbei entfällt auch noch eine Spende für berliner-besoldung.de an… ganz einfach

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